Sklaven wollen Hochzeit machen in dem grünen Garten. Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala

  • Eheschließung Kara - Flamma


    Der Garten war entsprechen geschmückt. Alles Sklaven hatten mitgeholfen ihn zu dekorieren. Alle Sklaven? Nein natürlich nicht. Nero hatte dafür gesorgt, das weder Kara noch Flamma gestern im Haus waren. Sie hatten andere Aufgaben bekommen, so dass man hier hatte alle sin Ruhe vorbereiten können. Auch die Veteranen hatten mit angepackt und so standen nun hier auch Tische Stühle und Bänke, damit man hier zusammen feiern konnte. Nero kam in aller Frühe und sah sich um, er nickte zufrieden. Denn ja er wollte beiden einen schönen Tag schenken. Und zumindest die Dekoration stimmte schon mal.






    Sim-Off:

    Für alle Gäste von außerhalb,einfach hier reinposten ohne die Porta zu nutzen

  • Ich war nervös, aber mal so was von. Ich mein he ja es war nicht etwas was vor einem Gericht bestand hätte. Unser Dominus könnte es jederzeit widerrufen. Aber dennoch fühlt es sich für mich echt … verdammt echt an. Ich hatte mich in eine der von Kara gekauften Tunika geworfen. Den Unterarm hatte ich sorgsam verbunden, mit Kräuter eingerieben und einen Ledermanschette darum gelegt. Auch am rechte Arm trug ich eine solche Manschette, damit es nicht so ausfiel und man denken konnte es gehörte zum Outfit. Ja ich hatte darauf bestanden, das wie heute Nacht getrennt schliefen. Ich hatte es damit begründet, das wir uns um so mehr auf die erste gemeinsame Nacht als Ehepaar freuen würde. Ja Kara fand den Vorschlag nicht so toll, aber ich hatte mich dieses Mal nicht erweichen lassen, denn ja mein Geschenk sollte einen Überraschung werden. Sie hätte es sonst unweigerlich schon bemerkt und das wollte ich nicht. Nicht vor heute Abend, wenn ich es ihr zeigen würde. Und nun stand ich hier im Kreise der Sklaven des Hauses und er Gäste, dem Dominus und der Domina, sogar einer der Aurelier war gekommen und wartete auf meine Braut. Und ja ich war scheiße nervös, was mir eine Hand auf der Schulter von meinem Dominus eingebracht hatte und ein paar aufmunternde Worte von ihm. Aber gewirkt hatte das nur minimal. Aber ich versuchte nun zumindest nach außen eine stoische Ruhe zu zeigen.

  • War sie gern hier im Haus? Nein war sie nicht. Aber sie war hier, weil sie es Kara versprochen hatte und sie hatte den Weg auch nicht allein antreten müssen. Zu ihrem Erstaunen hatte Rufio sie begleitet. Nun stand sie also hier und sah sich um, einige der hier anwesenden Sklaven kante sie andere hingegen waren ihr gänzlich unbekannt, denn ja mit dem Haus des Tiberii hatte sie nie wirklich was zu tun gehabt und strebte auch nicht danach das zu ändern. Sie stand etwas weiter hinten, genau da wo auch die Veteranen versammelt waren und im Gegensatz zu dem was Kara ihr über die Männer gesagt hatte waren die weder uralt noch unansehnlich. Eher im Gegenteil, die Männer standen noch voll im Training und waren fit. Sie hatte Erfahrungen im Leben gesammelt was man ihnen an ihrer Körpersprache aber auch an ihren Augen ansehen konnte. Ja diese Männer waren nach Morrigans Geschmack. Sie tat was sie immer tat, sie spielte ihre subtilen Sexappeal aus und schenkte den Männern ihre geheimnisvollen Blicke es dauerte auch nicht lange, bis der erste nähe zu ihr trat und ihr etwas zuflüsterte. Was sie zum lächeln brachte und ihre Lippen ein leises später formten.

    Den nervösen baldigen Ehemann hatte sie nur einen kurzen Blick geschenkt und ja sie musste zugeben Karas Geschmack konnte sich sehen lassen.

  • Ich hatte nicht so viel bei den Vorbereitungen helfen können, wie ich eigentlich gewollt hatte. Mein Herr hatte mich am letzten Tag mir Flamma mitgeschickt, so dass dieser sein Geschenk an Kara hatte machen können. Die Erfahrung saß mir immer noch irgendwie in den Knochen, denn ich hatte schlecht geschlafen und war am Morgen mit Übelkeit aufgewacht. Aber nach ein paar Bissen zum Frühstück hatte sich das wieder gelegt.


    Und die anderen hatten den Garten wirklich herrlich hergerichtet! Überall waren Blumen und Girlanden und es hingen Laternen, die man mit einer Kerze erleuchten konnte, wenn es später wurde. Es war sogar ein kleines Sonnendach gespannt, falls die Sonne allzu heiß brennen sollte, oder falls es regnete. Ich fand es wirklich zauberhaft schön.

    Ich hatte mich heute auch besonders hübsch angezogen – nunja, eigentlich zog ich mich meistens hübsch an, aber heute trug ich das Seidenkleid, das mein Herr mir geschenkt hatte, und hatte mit besonderer Sorgfalt meinen Zopf geflochten. Mit meiner Lyra suchte ich mir auch einen Platz und sah mich dann um. Flamma stand mit meinem Herrn recht zentral und wartete auf Kara. Ich lächelte den beiden freundlich zu. Ein ganz klein wenig beneidete ich ihn, dass er die Frau heiraten würde, die er liebte. Ich wusste, dass das bei mir nicht möglich sein würde, niemals, und an so Tagen wie heute war das durchaus ein wenig schwer für mich. Aber ich freute mich ehrlich für ihn und hatte auch ganz viel geübt, um nachher schöne Musik spielen zu können. Das war mein Geschenk an die beiden. Ich wusste auch nicht, was ich sonst hätte schenken sollen, ich war noch nie in Verlegenheit gekommen, Hochzeitsgeschenke verschenken zu müssen. In Arretum hatten zwar auch immer wieder mal Sklaven gemäß der Bräuche ihrer Heimat geheiratet, aber das kollektive Geschenk von allen war da dann eigentlich, dass die beiden dann einen freien Tag im Bett bekamen und jede menge leckeres Essen und vielleicht ein paar Kleidungsstücke. Das war jetzt bei Flamma und Kara eher schwierig.


    Ich entdeckte Morrigan auch bei den Veteranen und sah sie mit diesen flüstern und lachen. Kurz legte ich den Kopf etwas schief, lächelte ihr aber dann freundlich zu und winkte leicht, damit sie mich sah. Sie war eine von den Sklaven, deren Bekanntschaft ich schon hatte machen können und sie hatte mir bei der ein oder anderen Sache auch schon geholfen. Unter anderem hatte sie mir Tanzunterricht gegeben, wofür ich durchaus noch immer dankbar war.

  • Natürlich hatte Corvina sich nicht nehmen lassen, ihrer Freundin bei ihren Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Mit dem mittlerweile deutlich runden Bauch konnte sie zwar nicht ganz so viel helfen, wie sie wollte, da sie sich immer wieder mal setzen oder zur Latrine verabschieden musste, aber sie tat ihr möglichstes und war so heute ungewohnt früh aufgestanden, um Kara beim Baden, ankleiden und frisieren zu helfen. Erst, als alles perfekt war, hatte sie ihre Freundin noch einmal geküsst und umarmt und sich dann auch verabschiedet in Richtung Garten. Der letzte Auftritt gehörte Kara allein.


    Und so kam auch Corvina in den herrlich hergerichteten Garten. Ihr Mann wartete bei dem Bräutigam, wenn man es so nennen wollte. Corvina lächelte beiden einmal zu und gab so auch ein stummes Zeichen, dass es wohl gleich losgehen konnte, weil die Braut bereit war. Sie selbst aber zog sich auf eine der Bänke erst einmal zurück. Je länger sie stand und umherlief, umso mehr würde sie es heute Abend bereuen, wenn sich in ihren Füße mit Wasser füllen würden und ihr Rücken schmerzte. So setzte sie sich lieber etwas ungelenk hin und beobachtete die Zeremonie dort von ihrem Platz aus. Ihr Mann hätte ja eine tragendere Rolle, indem er das alles etwas anleitete, aber später würde er gewiss zu ihr herüberkommen. Und Corvina stand ohnehin nicht gerne im Zentrum.

    Sie legte ihre Hände auf ihren Bauch und streichelte gewohnheitsmäßig darüber. Nicht mehr lange, dann würde das Schicksal entscheiden. So langsam hatte Corvina auch keine Lust mehr auf die Schwangerschaft und nahm sie immer mehr auch als Belastung ihres Körpers wahr. Sie konnte nicht mehr so lange stehen, gehen und arbeiten wie früher, war immer wieder müde und der Bauch war schwer und zog an ihrem Rücken. Sie hatte noch immer Angst vor der Geburt, aber dennoch fühlte sie sich auch zunehmend bereiter dafür.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.

    Aurelia Corvina

  • Nun war es also soweit die kleine Kara sollte heute heiraten. Da sie nun dem Tiberii gehörte – was mich übrigens immer noch maximal ankotze – konnte ich nicht mal Veto einlegen. Als tat ich was ich immer tat wenn mir was gegen den Strich ging, ich aber dagegen nichts unternehmen konnte. Ich machte gute Mine zum bösen Spiel. Ich war mit Morrigan hier die Perserin war einfach mal Sex auf zwei Beinen, so konnte ich mich davon ablenken, das heute die heißeste Braut hier ihren Mann ehelichen würde. Ja ja ich weiß vor dem Gesetzt bla bla – aber mal ehrlich, der Tiberii würde die beiden wohl kaum erst mit diesem Tam-Tam verheiraten um ihnen dann zu sagen he he verarscht, der war einfach nicht so. Ich sah mich also um und mein Blick traf den Gladiator, den Kara ehelichen wollte. Ja ja ich weiß Schwanzvergleich und so. Aber he ich musste mich hinter dem Kerl nicht verstecken und ich war jünger als der dort. Ich sah besser aus – ganz eindeutig sah ich besser aus und ich war von Stand – genau das war ich und deswegen könnte ich kara zwar in meine Bett zerren, weil ich es eben konnte – ihr aber das hier nie gaben und ich wusste nur zu gut wie unsere Kleien tickte auch wenn sie es nicht zugeben wollte, wollte sie einen verdammte Sicherheit, dass sie zu jemanden gehörte. Und ja ich wünschte ihr, dass das hier von Dauer war, sie hatte sich das verdient. Ich blickte mich um und sah Corvina, die sich gerade setzte. So schlenderte ich zu ihr und nahm neben ihr Platz. „Na Cousinchen? Ich sehe, dein Nachwuchs wächst und gedeiht.“ Sagte ich als ich sie kurz in den Arm nahm. „Geht es dir gut?“ Fragte ich und mein Blcik fuhr ihr Gesicht ab um nach dem geringste Anzeichen von Unzufriedenheit oder Unglück zu suchen. Denn wenn sie das wäre würde ich dem Tiberii höchst selbst den Arsch aufreißen.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.
    Civis (Ordo Senatorius)
  • Morrigan sah ihre ehemalige Domina, als diese dem Garten betrat, das hieß die Braut würde gleich erscheinen. Sie lächelte den Männer nochmal zu und ging dann zum Eingang des Gartens. Ja sie wollte Kara nochmal abfangen, bevor sie gleich den Garten betrat, Ein paar Sklaven des tiberischen Haushaltes huschten an ihr vorbei in den Garten. Alle lächelten und hatten gute Laune. Und ja es war anders als im aurelischen Haushalt, dort würden alle Sklaven - wenn der Dominus im Garten weilen würde – sich so unsichtbar wie möglich machen. Dienstbare Geister eben. Man war da wenn man gebraucht wurde, ansonsten war man brav wie ein Pflanze. Morrigan kicherte bei dem Gedanken in ihrem Fall so brav wie ein kleiner stacheliger Kaktus eben sein konnte. Nun reckte sie aber den Hals und hielt nach Kara Ausschau.

  • Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.

    Nachdem Flamma mehr als fünf Minuten gegen Lea auf den Beinen geblieben war – und die Kleine die nächsten Tage unausstehlich gewesen war, weil sie zweimal gegen den Gladiator verloren hatte – war Malachi nun auch in der Villa Tiberia. Die meisten Sklaven und Veteranen kannten ihn noch von seinem etwa zweiwöchigen Aufenthalt, und viele grüßten ihn kurz. Aber glücklicherweise machte sich niemand die Mühe, ihn ernsthaft in ein Gespräch verwickeln zu wollen.

    Eine Sklavin wickelte gerade an anderer stelle die Veteranen um ihre Finger. Malachi dachte sich seinen Teil, sagte aber nichts dazu. Er machte sich nur einmal kurz für den Bräutigam bemerkbar, indem er in dessen Sichtfeld ging und ihn einmal kurz grüßte. Flamma aber schien ihm nervöser als ein junger Gladiator vor seinem ersten, richtigen Kampf. Kurz zuckten Malachis Mundwinkel, dann suchte er sich einen bequemen Platz im Schatten.


    Er hatte schon einige Hochzeiten gesehen. Seine Herrin hatte zwei Mal geheiratet, während er in ihrem Eigentum gewesen war, und auch sonst gab es immer wieder einmal Hochzeiten. Doch nie war er wirklich Gast gewesen. Nicht mehr seit der Hochzeit seines Bruders, damals, in einem anderen Leben. Er vermied es, zuviel darüber nachzudenken und hoffte für Flamma, dass dessen Ehe glücklicher sein würde und länger dauern würde als die von Malachi. Oder die seines Bruders.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.
    Ius Trium Liberorum
    Dominus Factionis (Factio Purpurea)
  • Na Cousinchen? Ich sehe, dein Nachwuchs wächst und gedeiht.“ Sagte ich als ich sie kurz in den Arm nahm. „Geht es dir gut?“

    Corvina saß gerade, als ihr Vetter zu ihr herüberkam. “Faustus“, begrüßte sie ihn fröhlich und beugte sich leicht in seine Richtung, um ihm einen Kuss auf die Wange zu hauchen. So langsam ging das zunehmend schwerer. “Ja, wächst und gedeiht trifft es gut. Wenn das so weitergeht, platze ich noch“, lächelte sie und legte ihre Hände auf ihren Bauch.

    Wie es ihr ging? Sie sah ihn lächelnd an. Bestimmt wollte er nichts von ihren Schwangerschaftswehwehchen hören. Von Wasser in den Füßen, Rückenschmerzen und Blähungen, die ein Pferd neidisch machen würden. Nein, so etwas war nichts, das ein junger Mann hören wollte, der gerade mit seiner Braut noch am ersten Kind arbeitete. Am Ende überlegte er es sich sonst mit dem eigenen Nachwuchs noch. Also lächelte Corvina nur und strich ihm einmal über den Arm. “Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Es wird allmählich etwas beschwerlich mit der Schwangerschaft, aber Nero tut alles, um es für mich leichter zu machen, und meine Hebamme ist einfach wundervoll.“ Einen Augenblick sah sie zu ihrem Mann hinüber und lächelte, ehe sie sich wieder ihrem Vetter zuwandte. Er war ihr Vertrauter und kannte so viele ihrer kleinen Geheimnisse. Er war Familie und sie vertraute ihm. Also lehnte sie sich leicht zu ihm und senkte ihre Stimme. “Ich habe ein wenig Angst wegen der Geburt. Falls ich… sie nicht überleben sollte, weiß ich nicht, ob Nero das schafft, oder was dann aus Kara wird. Meinst du, wenn ich ein Testament schreibe und darin darum bitte, dass Vater sie freilässt, wird er das respektieren? Und würdest du meinem Mann helfen, falls ich sterben sollte?“ Sie hatte sonst niemanden, den sie danach wirklich fragen konnte. Aber ja, das war ihre größte Sorge, was aus all dem hier werden würde, sollte sie sterben.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.

    Aurelia Corvina

  • Ich lächelte in Ordnung ihr ging es gut, aber dann gefror mein Lächeln. „Sag so was nicht hörst du?“ Denn ja so was sollte man nicht mal denken. „Du wirst das überleben und du wirst einen wundervolle Muttern sein.“ Genau und das stand fest und zwar wie ein Fels! Aber dennoch nahm ich ihre Hände. „Das musst du nicht. Vertrau auf die Götter, dass sie richtig entscheiden werden. Ich verspreche dir, sollte das Unaussprechliche passieren werde ich dafür Sorge tragen, das Kara frei kommt und mich auch um deinen Mann kümmern.“ Ja würde ich, ich würde ihm eigenhändig das Fell über die Ohren geihen, denn immerhin wäre er dann Schuld am Tod meine Cousine. Und da war schließlich auch eine Art von kümmern oder?

    Als sich die Blick der Beiden getroffen hatte, hatte ich zwar eindeutig wahrnehmen können, das ihr Ehemann ihre Gefühle die sie hegte eindeutig erwiderte, aber dennoch wäre er Schuld. Aber ich wollte auch nicht weiter darüber reden. „Unsere Kara hat sich einen stattlichen Mann rausgesucht.“ Lenkte ich nun lieber vom Thema ab. „Wie ist dieser Gladiator so, man sagt ja das diese Kerle recht ungehobelt und ungebildet sein sollen.“ Denn ja das waren sie eher Schlächter als Feingeister.Aber wie sagte man so schön dumm fickt gut - musste wohl stimmen, wenn Kara dem so verfallen war.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.
    Civis (Ordo Senatorius)
  • Er reagierte, wie auch schon Nero reagiert hatte: Er verleugnete einfach auch nur die Möglichkeit, weil er sie nicht ertrug. Corvina lächelte milde, blickte aber doch beiseite. Sie wünschte sich, es gäbe jemand, der sie in ihrer Sorge da einfach ernst nehmen würde und der ihr nicht einfach nur sagen würde, dass alles gut werden würde. Das wusste niemand. So viele junge Frauen starben, ungeachtet ihrer sozialen Schicht, bei ihrer ersten Geburt. Und auch so viele Kinder starben bei der Geburt bei dem Versuch, die Mutter vor eben jenem Schicksal zu bewahren. Es konnte einfach so viel passieren, was Corvina jetzt noch nicht wusste. Sie wollte nur die Sicherheit haben, dass auch danach, auch ohne sie, dennoch die Menschen, die sie liebte, ein glückliches Leben führen konnten.

    Aber wenigstens versprach Rufio, dass er sich um Kara und ihren Mann kümmern würde. Sie blickte wieder auf und war ihm ehrlich dankbar dafür. Sie lehnte sich ihm einfach zu und gab ihm als Antwort noch einmal einen kleinen Kuss. “Danke, Faustus“, sagte sie etwas erleichtert und sah dann auch zu Flamma hinüber.

    Rufio fragte nach ihm, und Corvina wusste, dass er sich um Kara sorgen machte. Für Corvina war Kara wie eine Schwester, für Rufio wie eine seiner Cousinen. Es ehrte ihn, dass er sich so um sie sorgte und wollte, dass sie einen guten Mann haben würde. “Oh, Flamma ist wundervoll. Ich hätte es so nicht erwartet, aber er ist sanft und einfühlsam, und er zeichnet sehr gut. Ich bringe ihm gerade ein wenig noch das lesen und schreiben bei. Er war sehr jung, als er zum Sklaven wurde, gerade einmal sieben Jahre, daher hat er es nie gelernt. Aber er macht sich gut dabei. Und er spricht sehr viele Sprachen. Über ein dutzend, fließend. Ich bringe ihm auch noch etruskisch bei, damit er versteht, was Kara sagt, wenn sie gerade wieder einmal schimpft.“ Corvina lachte. Ja, die Worte, die Kara dabei benutzte, brachte Corvina ihm zwar nicht bei, aber den Rest. Und die blumigen Worte konnte Flamma sich wohl denken.

    “Du hast vielleicht mitbekommen, dass Senator Trebellius sehr wütend auf Nero ist und versucht hat, ihm zu schaden? Er wollte Flamma für sich haben, aber nero hat sich geweigert, ihn ihm zu überlassen. Der Mann ist abscheulich und hat widerwärtige Dinge getan...“ Corvina schüttelte den Kopf. Nein, an diesem Freudentag sollte sie nicht darüber nachdenken. “Flamma hat sogar angeboten, sich ihm freiwillig auszuliefern, um den Streit zu begraben. Nero hat natürlich abgelehnt. Aber ich fand es sehr mutig von Flamma, das von sich aus anzubieten.“

    Corvina sah zu dem nervös wirkenden Riesen hinüber. “Ich war auch erst besorgt, ob er der richtige für Kara ist. Aber ich glaube, dass sie mit ihm sehr glücklich werden wird.“

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.

    Aurelia Corvina

  • Na toll. Ja es freute mich für Kara, das der Kerl nicht dumm wie Fladenbrot war Aber dennoch brummelte ich innerlich. Einfühlsam, sanft und lernt jetzt auch noch lesen und schreiben und etruskisch? Ja darf es noch ein wenig mehr sein? Ich hielt mein Lächeln jedoch aufrecht. Er ist also der Grund für diesen Totalausfall des Senators? Interessant und natürlich war der Kerl auch nicht so edelmütig sich selbst anzubieten. Würg. Gut das der Tiberii seine Sklaven schütze ehrte ihn, wusste ich doch so Kara in guten Händen. Was dieser Senator gemacht hatte nun ich kannte einige abartige Neigungen und konnte es mir denken. Gladiatoren wurden ja gern mal hart ran genommen von jedermann der dafür bezahlt. Und ja ich hatte Morrigan auch etwas ausgequetscht und sie hatte mir gesagt, das dieser Kerl ein Drecksack und Perversling war. Wenn Corvina so was sagte würde ich denken er lässt die Öllampe im Schlafzimmer an, wenn Morrigan so was sagte hatte das schon einen ganz anderen Stellenwert. Also nein ich wollte es auch gar nicht wissen, was der Senator getan hatte. Was ich wissen musste, er hatte meine Cousine bedroht und damit war er in meiner Rom-Feindesliste auf Platz eins gerutscht. "Ich hoffe, das er Kara glücklich macht." Sagte ich und lächelte Corvina an.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.
    Civis (Ordo Senatorius)
  • Jetzt war er da, der große Tag. Kara würde lügen, würde sie behaupten, sie wäre nicht aufgeregt. Also gut, sie LOG, weil sie genau das behauptete. Aber sie wusste, dass es nicht so war und sie tatsächlich ihre Nervosität überspielte. Sie war also früh aufgestanden und hatte erst einmal ausgiebig gebadet. Corvina hatte ihr geholfen, heute war sie im großen Balneum dafür, und ja, sie hatte das schon genossen. Dann hatte sie sich frisieren lassen, die langen, rabenschwarzen Haare in feine Locken legen lassen und nur lose zusammengebunden, so dass sie ihr lang in den Rücken hinunter fielen. Nein, heute war sie nicht züchtig, die Haare nicht hochgesteckt, sondern in voller Pracht. Dazu trug sie das Kleid, das sie sich von der Schneiderin Donatella auf den Leib hatte anpassen lassen. Ashkan – und wohl allen anderen anwesenden Männern – würden die Augen herausfallen, wenn sie damit im Garten auflief. Sie hatte dazu passend auch neue Schuhe, die den Goldenen, die Nero ihr geschenkt hatte, nicht unähnlich waren. Sie waren aus ganz hellem Leder gefertigt, die Schnürung bis zum Knie, und mit einem breiten Absatz aus Kork versehen, um ihre Beine noch länger wirken zu lassen, ohne sie auf dem Kies und dem Gras des Gartens in Schwierigkeiten zu bringen.


    Zuletzt hatte Corvina ihr noch einen geflochtenen Blumenkranz aus Margeriten und Hyazinthen aufs Haupt gesetzt, deren helle Farben durch ihr schwarzes Haar noch mehr zu leuchten schienen. Kara ließ Corvina schon vorgehen und nahm sich noch einen Augenblick für sich selber. Ja, sie war nervös, und schon so gespannt darauf, was Ashkan sagen würde. Vor allen Dingen, was er sagen würde, denn er hatte darauf bestanden, dass sie die letzte Nacht getrennt verbrachten. Er hatte etwas davon gesagt, dass dann ihre Hochzeitsnacht noch schöner wäre, und dass man die Braut am Tag der Hochzeit vor eben jener nicht sehen sollte. Glück und Unglück und solcherlei Aberglaube. Kara hatte mit den Augen gerollt, mehrfach, aber er war eisern geblieben. Also war sie jetzt umso mehr darauf gespannt, was er sagen würde, wenn er sie so als Braut sah.

    Sie straffte noch einmal ihre Schultern und wollte gerade schon nach draußen gehen, als sie Morrigan entdeckte, die am Eingang zum Garten wartete und auf sie zukam, ehe sie nach draußen ging. Verwirrt schaute Kara auf die kleine Perserin. “Hey, Morrigan! Flüchtest du vor den Veteranen? Du solltest doch bei den Gästen im Garten sein?“

  • Morrigan lacht und pfiff einmal. „Du siehst wunderschön aus.“ Sagte sich und küsste Kara auf die Wangen. „Ich bin hier weil ich dir noch etwas geben wollte.“ Sagte sie und zog etwas hervor. Sie sah kurz auf das Kleid von Kara, schüttelte den Kopf und löste den Schmuck von dem Schleier. „Dies ist der traditionelle Hochzeitsschmuck in meinem Land und auch im Land deines Bräutigams.“ Sagte sie und zeigte Kara das Schmuckstück welches eben noch an dem Schleier befestigt war. „Ich dachte du könntest ihm so ein kleines Stück Heimat nahebringen und ich wollte es dir schenken.“ Sagte sie und sah Kara nun fragend an. „Darf ich es dir anlegen?“

  • Erst war Kara etwas verwirrt, als Morrigan ein großes, rotes Tuch zückte und dann etwas davon abmachte. Sie hatte keine Ahnung, was es damit auf sich hatte, aber dann erklärte Morrigan, was das war. Hochzeitsschmuck aus Parthien. Kara sah auf die Goldkette und die Anhänger daran. Es sah hübsch aus, auch wenn es nicht unbedingt das war, was sie sich selbst ausgesucht hätte. Aber wenn sie damit Ashkan eine Freude machen könnte, warum nicht?

    “Danke, Morrigan. Das ist sehr großzügig von dir. Wenn du es mir um den Hals legen magst…?“ antwortete Kara also auch gleich freudig, denn natürlich nahm sie an, dass die Kette um den Hals gehörte, wie Ketten das eben üblicherweise taten.

  • Morrigan schüttelte den Kopf. "Nicht um den Hals." Sagte Morrigan und zeigte an sich wie man dieses Schmuckstück anlegte. "Es wird so getragen, üblicherweise sieht man bei einer Hochzeit bei uns nur die Augen der Frau nur der Ehemann hat das Privileg seine Frau ohne Schleier zu sehen. Darauf können wir wohl verzichten." Sagte sie zwinkernd und nachdem Kara ihr zugenickt hatte befestigte sie den Schmuck vorsichtig so, dass das Blumengebinde auf ihrem Kopf nicht verruschte. Sie trat eine Schritt zurück. „Es betont deinen Augen auf ganz besondere Art" sagte Morrigan und sah sich um. Sie sah in der Nähe ein leere poliertes Tablett. Sie holte es und hielt es Kara vor das Gesicht. „Siehst du?“

  • Dass Parther bekloppte Bräuche hatten, wusste Kara ja schon. Aber nur die Augen? Schleier tragen? Nein, ohne sie. Kara wusste, was sie hatte, und sie zeigte es gerne und reizte damit. Würde Ashkan versuchen, sie irgendwie zu verhüllen und zu verstecken, wäre diese Ehe wohl schneller beendet, als sie begonnen hätte. Aber würde Ashkan so etwas wollen, hätte er sich wohl auch nicht sie ausgesucht.

    Kara schaute zwar erst etwas sparsam, als Morrigan meinte,d er Schmuck wäre für den Kopf, aber als sie es dann bei sich zeigte, stimmte Kara zu und beugte sich zu Morrigan herunter, damit die an ihren Haaren Werkeln und ihr am Ende den Kranz wieder aufsetzen konnte. Es war ein lustiges Gefühl, da etwas an der Stirn hängen zu haben, so ganz am Rande des eigenen Blickfeldes. Kara bewegte etwas den Kopf hin und her, um mit dem Schmuck zu spielen. Es war ein ulkiges Gefühl.

    Morrigan holte noch einen improvisierten Spiegel, aber wie bei allen Spiegeln sah man nicht wirklich etwas, sondern nur andeutungsweise. Von daher sah Kara eigentlich nicht, ob der Schmuck irgendwas betonte, aber sie glaubte einfach mal Morrigan und lächelte.


    “Danke, Morrigan. Aber jetzt husch mit dir in den Garten. Und ich will nachher einen genauen Bericht, wer alles gesabbert hat, wenn ich eintrete“, meinte Kara zwinkernd. Sie gab Morrigan also nochmal eine Minute Vorsprung, atmete noch einmal tief durch, und schritt dann verführerisch wie Königin Dido in den tiberischen Garten zu Ashkan.

  • Der Garten war wunderschön und festlich hergerichtet, mit Girlanden und Blumen, und Tiberios hatte dem Anlass entsprechend in seine beste Kleidung ausgesucht: Einen weißen Chiton und eine hellgraue Chlamys, einen griechischen Mantel.

    Er trat ein und erfreute sich an der eleganten Umgebung, bevor er sah einen für ihn etwas nervösen Flamma inmitten der anderen Sklaven und seinem Dominus stehen sah. Tiberios verneigte sich kurz gegenüber den Domini, die er schon kannte, dann sagte er zu Flamma:

    " Salve Flamma, danke nochmals für die Einladung", und er begrüßte ihn mit einem Epithalamium, einem Hochzeitsvers:

    "Es ist der Liebe heil'ger Götterstrahl,
    welcher die Seele schlägt und zündet.
    "
    , und er lächelte und war sehr gespannt auf Flammas Braut.

    Zu seiner Freude sah er Morrigan von ferne, wie eine wirkliche orientalische Königin mit einem Hofstaat aus Veteranen, und er grinste - er durfte das als Freund. Vielleicht sollten uns die Feinde ihre Frauen schicken - ein Heer von Morrigans hätte die Legionen bald zu Füßen liegen, dachte er und zwinkerte der kleinen Perserin zu.

    Dede war ganz in Seide gewandet, was sie wiederum veränderte, sie sah sehr luxuriös damit aus. Tiberios nickte ihr zu. Sie hatte ihre Lyra dabei, was bedeutete, dass sie spielen würde. Das freute ihn.

    Der furische Sklave hatte Domina Corvina noch nie zuvor gesehen, da er bei der Abgabe der Geschenke nicht dabei gewesen war. Aber die zarte Blondheit, die ihm Andreas beschrieben hatte, das musste sie sein. Außerdem wusste er von Tiberius Caudex, dass dieser Vater werden würde und seine edle Gemahlin schwanger war.

    Tiberios fragte sich, ob sie Soranus von Ephesus " peri gynaikein", das er an den Tiberier geschickt hatte, schon gelesen hatte oder ob solche Ausführungen sie vielleicht noch mehr beunruhigen würden. Er kannte sich im Gemüt von Schwangeren nicht aus.

    Gerade legte sie mit mütterlicher Geste ihre Hände auf ihren Bauch. Da Tiberios Tiberius Caudex in philia, liebte, schloss das auch Aurelia Corvina und das Ungeborene mit ein. Der Grieche wünschte ihnen in Gedanken Heras Beistand. Er hätte noch mehr für sie getan, als Bücher zu kaufen, aber das würde sie nie erfahren.


    Tiberios nickte auch Malachi zu, aus keinem anderen Grund, weil er ihn kannte. Der Mann war tief wie ein See; sein Grund war nicht zu sehen, und natürlich rief das die Neugier des Griechen wach. Aber der Lehrer der Kampfeskunst wirkte auch ganz und gar nicht so, als würde er außerhalb seines Dienstes Gespräche suchen. Er hatte freilich Flamma durch Rat und Training das Leben gerettet.

    Jetzt war er da, der große Tag. Kara würde lügen, würde sie behaupten, sie wäre nicht aufgeregt. Also gut, sie LOG, weil sie genau das behauptete. Aber sie wusste, dass es nicht so war und sie tatsächlich ihre Nervosität überspielte. Sie war also früh aufgestanden und hatte erst einmal ausgiebig gebadet. Corvina hatte ihr geholfen, heute war sie im großen Balneum dafür, und ja, sie hatte das schon genossen. Dann hatte sie sich frisieren lassen, die langen, rabenschwarzen Haare in feine Locken legen lassen und nur lose zusammengebunden, so dass sie ihr lang in den Rücken hinunter fielen. Nein, heute war sie nicht züchtig, die Haare nicht hochgesteckt, sondern in voller Pracht. Dazu trug sie das Kleid, das sie sich von der Schneiderin Donatella auf den Leib hatte anpassen lassen. Ashkan – und wohl allen anderen anwesenden Männern – würden die Augen herausfallen, wenn sie damit im Garten auflief. Sie hatte dazu passend auch neue Schuhe, die den Goldenen, die Nero ihr geschenkt hatte, nicht unähnlich waren. Sie waren aus ganz hellem Leder gefertigt, die Schnürung bis zum Knie, und mit einem breiten Absatz aus Kork versehen, um ihre Beine noch länger wirken zu lassen, ohne sie auf dem Kies und dem Gras des Gartens in Schwierigkeiten zu bringen.


    Zuletzt hatte Corvina ihr noch einen geflochtenen Blumenkranz aus Margeriten und Hyazinthen aufs Haupt gesetzt, deren helle Farben durch ihr schwarzes Haar noch mehr zu leuchten schienen. Kara ließ Corvina schon vorgehen und nahm sich noch einen Augenblick für sich selber. Ja, sie war nervös, und schon so gespannt darauf, was Ashkan sagen würde. Vor allen Dingen, was er sagen würde, denn er hatte darauf bestanden, dass sie die letzte Nacht getrennt verbrachten. Er hatte etwas davon gesagt, dass dann ihre Hochzeitsnacht noch schöner wäre, und dass man die Braut am Tag der Hochzeit vor eben jener nicht sehen sollte. Glück und Unglück und solcherlei Aberglaube. Kara hatte mit den Augen gerollt, mehrfach, aber er war eisern geblieben. Also war sie jetzt umso mehr darauf gespannt, was er sagen würde, wenn er sie so als Braut sah.

    Sie straffte noch einmal ihre Schultern und wollte gerade schon nach draußen gehen, als sie Morrigan entdeckte, die am Eingang zum Garten wartete und auf sie zukam, ehe sie nach draußen ging. Verwirrt schaute Kara auf die kleine Perserin. “Hey, Morrigan! Flüchtest du vor den Veteranen? Du solltest doch bei den Gästen im Garten sein?“

    Die Braut war schön von einer dunklen Schönheit wie Persephone, und hatte etwas Keckes in ihren Gesten, als könne man mit ihr scherzen wie mit den Mädchen in Alexandria. Auf dem schwarzen Lockenhaupt trug sie einen Blumenkranz und orientalischen Schmuck. Ihre Schuhe und ihr Kleid von Donatella - Tiberios, der sich für Mode interessierte, wusste so etwas - waren atemberaubend. Die junge Frau hieß Kara ...und ja, sie wirkte auch so: exquisit, irgendwie kostspielig.

    Der Grieche lächelte vergnügt. Was hatte Flamma Glück! Chaire nymphai!*



    *

    Sim-Off:

    Sei gegrüßt Braut oder freue dich Braut, je nachdem

  • "Ich hoffe, das er Kara glücklich macht." Sagte ich und lächelte Corvina an.

    Corvina sah ihren Vetter einen Augenblick lang lächelnd mit schiefgelegtem Kopf an und streichelte ihm dann einmal über die glattrasierte Wange. Er machte sich Sorgen, und das ehrte ihn sehr, fand sie. Sie selbst hatte Flamma ja auch ausgiebig auf den Zahn gefühlt, als Nero gesagt hatte, er wolle beiden eine Hochzeit ermöglichen. Sie wünschte sich sehr, dass es eine glückliche Ehe würde und ja, ein klein wenig war sie durchaus betrübt, dass diese Ehe nie vor dem römischen Recht bestand haben würde. Corvina würde es sich so sehr für ihre Freundin wünschen, irgendwann selbst als Römerin in die Gesellschaft aufgenommen zu werden, mit ihrem Mann an ihrer Seite.

    “Ich denke schon, dass er sie glücklich macht. Sie meckert zumindest sehr viel weniger, seit er an ihrer Seite ist“, meinte sie schmunzelnd. “Und ich hoffe so sehr, dass sie für sich selbst nun endlich einmal ankommt.“ Faustus würde wissen, was sie meinte, denn er kannte Kara ja auch schon ihr ganzes Leben lang. Und die ganze Zeit über haderte Kara damit, dass sie nicht so ganz dazugehörte, dass ihre Eltern sie ausgesetzt hatten und sie zwar für Corvina und für Rufio, aber nicht für die Welt da draußen Teil der Familie war. Wenn sie sich nun mehr als Teil einer Familie, ihrer eigenen Familie fühlen konnte, dann wäre Corvina sehr glücklich.


    Sie hätte vielleicht noch mehr gesagt, aber die ersten Ahs und Ohs erklangen. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die braut den Garten betrat. Corvina sah sich nach Kara um. Sie hatte irgendwoher noch ein Schmuckstück erhalten, welches sie zuvor nicht gehabt hatte. Aber an ihrer Stirn prangte ein Edelstein und auf dem rabenschwarzen Haar schimmerte es golden, wo eine Kette war.

    Aber die meisten beachteten wohl eher ihr Kleid, das mehr als nur ein wenig aufreizend war. Aber Kara konnte so etwas tragen. Corvina lächelte. “Sie sieht schön aus, nicht wahr? Eigentlich wollte ich ihr ja selbst ein Kleid machen, aber sie wollte lieber etwas extravagantes. Sie meinte, sie wolle den anderen zeigen, was sie verpassten und Flamma zeigen, was er erhalten würde.“ Corvina lächelte und sah dann zu Rufio, was er zu Karas Auftritt meinte. Und dann natürlich zum Bräutigam, auf dessen Reaktion sie am meisten gespannt war.

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.

    Aurelia Corvina

  • Ich konnte nur noch nickte und dann ja dann fiel mir die sprichwörtliche Kinnlade runter. WAU. Mehr konnte man wohl kaum sagen, denn ja Kara war einen Augenweide. War sie schon immer gewesen aber heute und hier WAU! Es war offiziell ich war ein Depp. Vor ein paar Tagen war dieses Wesen bei mir und ich hätte sie haben können, aber nein ich Depp musste ja einen auf es ist nicht richtig machen. Ja ich war ein verdammter Depp. Ich hörte nur mit halbem Ohr was Corvina sagte nickt, dann wieder und konnte meinen Blick kaum von ihr lösen. Der letzte Satz kam dann aber doch bei mir an. „Oh ja ich denke sie zeigt es allen.“

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.
    Civis (Ordo Senatorius)