[Casa Obsidia] Das Haus am Meer

  • Der junge Grieche deutete eine leichte Verbeugugng uns und zog sich dann zurück. Offenbar war nicht nach dem Geschmack des Furius. Domitillas Vermutung, dass ihr Geliebter eher ein bodenständiger Typ war, bestätigte sich somit ein weiteres Mal. Eigentlich hatte sie sich ja auch solch einen Mann als Geliebten gewünscht. Einer, der nicht von Dekadenz zerfressen war, wie so mancher ihrer Standesgenossen.

    Er griff nach ihre Hand und stieg zu ihr ins Becken. Die Wärme des Wassers genoss er sichtlich und gwisss war ihm die guftende Essenz auch nicht zu aufdringelich.

    Domitlilla näherte sich ihm, bis sie direkt vor ihm stand. Dann umarmte sie ihn. Sie liebte es, ihn zu betrachten, während er so entspannt da stand und sein Kopf nach hinten zum Beckenrand gebettet hatte. Sie hatten alle Zeit der Welt, nichts und niemand saß ihnen im Nacken, der zur Eile oder zur Vorsicht mahnte. Lediglich ihre Vorfreude auf ihren Geliebten war es, die sie gelegentlich dazu anspornte, ihn auf der Stelle zu verführen, so dass er gar nicht anders mehr konnte, als seine Lust an ihr zu befriedigen. Doch nein so sollte es dieses Mal nicht sein!

    Schließlich öffnete er seine Augen, sah sie an und hatte so ein verschmitztes Lächeln. "Was findest du amüsant, Liebster?", fragte sie.